Persönliches.

von Ernst Sperl am 8. August 2009

Unkonventionell, gegen den Zeitgeist

Schmälere Straßen, weniger Verkehrsspiegel, Benzinpreis verdoppeln, Grundeinkommen...

„Du hast ja recht, Ernst, aber ob du mit diesen Ideen noch gewählt wirst?“ meint ein guter Freund.

Ja, ich will gewählt werden. Je besser das Wahlergebnis, umso eher kann ich meine Ideen umsetzen. In der Gemeinde. Bei den Grünen auf Landesebene.

Von den Tempobremsen in Riedau über die ökologische Steuerreform bis zum Grundeinkommen: In der Demokratie zählt das Wahlergebnis.

Der Zeit zu weit voraus?

Was bringt eine Idee, wenn sie nach 25 Jahren noch immer nicht mehrheitsfähig ist? Was bringt es, den Umweltschutzpreis 1984 bekommen zu haben?

Und dann nicht fähig sein, dem „Otto Normalverbraucher“ zu erklären, dass „das Autofahren“ nicht teurer wird auch wenn der Treibstoff das Doppelte kostet?

Oder das Grundeinkommen: Die Menschen nicht davon überzeugen zu können, dass es für alle billiger ist, auch Leuten, die nicht arbeiten wollen, ein Grundeinkommen zu geben. Damit jeder, der der arbeiten will, auch einen Arbeitsplatz bekommt.

lesen Sie weiter auf: members.aon.at/sperl/

Ernst Sperl

Ernst Sperl

zur Artikelübersicht

Übersicht > Persönliches: Ernst Sperl