Menschengerechter Verkehr

Themenschwerpunkt der Grünen Riedau

 

Die Problemanalyse

Viele Fahrten erfolgen mit dem PKW, weil die Fahrt mit dem Fahrrad zu gefährlich erscheint. Eltern wollen Volksschulkindern den Schulweg nicht zumuten, weil er ihnen zu gefährlich erscheint. Eltern und Großeltern haben Angst, dass ihr Kind / Enkel in einem unbewachten Augenblick von einem Auto niedergefahren wird.

Ursache ist die Tatsache, dass eine sichere Trennung von Fußgänger/innen, Radfahrer/innen und PKW meist nicht möglich ist und die PKW Geschwindigkeiten fahren, die Eltern, Fußgänger/innen und Radfahrer/innen Angst machen.

Das Ziel

Auf den Gemeinde- und Siedlungsstraßen wird die Geschwindigkeit der PKW so weit reduziert, dass ein Miteinander von Fußgänger/innen, Radfahrer/innen und PKW gefahrlos möglich ist.

Auf der Bundesstraße und den Landesstraßen wird durch Unterführungen und extra Wege dafür gesorgt, dass die Benutzung durch Radfahrer/innen und Fußgänger/innen nicht notwendig ist.

Wo dies unvermeidbar ist, wird auch auf diesen höherrangigen Straßen die Geschwindigkeit reduziert.

Die Methode

  • Das Modell Shared Space
  • Die Rechtsregel
  • Straßenrückbau (schmäler, Schwellen, Schikanen)

Wichtig ist die Kombination der Maßnahmen. Eine Maßnahme allein kann das Sicherheitsrisiko erhöhen.

Zum Beispiel erhöht die Einführung der Rechtsregel ohne Rückbau das Unfallrisiko, weil die Autofahrer/innen nicht damit rechnen, Nachrang zu haben.

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Ernst SperlRaphael KolicDavid Witzeneder

Ernst Sperl, Raphael Kolic, David Witzeneder

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